Die Wald Plus GmbH arbeitet mit modernster Informationstechnologie. Ein prozessbegleitendes Informationssystem – bestehend aus mehren miteinander vernetzten Programmen/Programmmodulen – stellt für jeden Prozessschritt aktuelle Daten bereit und macht die einzelnen betrieblichen Prozesse für alle Beteiligten transparent. Die Datenbank umfasst auch Geodaten, sodass sich der Austausch von Kartenmaterial zwischen den Akteuren erübrigt. Die Datenbank ist somit zum zentralen betrieblichen Kommunikationsmittel geworden.
Die Stammkunden aus der Holzindustrie sind über Schnittstellen an das betriebliche Informationssystem angebunden. Der Datenaustausch (Holzdaten, Rechungen, Gutschriften) erfolgt über standardisierte Schnittstellen (ELDAT). Die Administrationskosten können auf diese Weise minimiert und die Durchlaufzeiten erheblich verkürzt werden.
Die Außendienstmitarbeiter der Wald Plus GmbH sind mit Autobüros und off-line-Planungs-/Dispositionstools ausgestattet. Alle erforderlichen Betriebsarbeiten werden einschließlich der Geodaten am Objekt vor Ort erfasst und in der Datenbank dokumentiert. Die Informationen sind ab diesem Zeitpunkt für alle am jeweiligen betrieblichen Prozess beteiligten Mitarbeiter verfügbar. Selektionen in der Datenbank sind nach jedem erfassten Kriterium möglich. Über Statusanzeigen ist der Zustand jeder Maßnahme (unfertig/disponierbar/in Arbeit/Maßnahme beendet/Maßnahme archiviert) ersichtlich oder abrufbar. Das System bietet für Vorgesetzte und Waldeigentümer volle Information und Transparenz.
Ein Planungspool von zwei Jahreseinschlägen in der Hiebsdatenbank ist die Voraussetzung für die zeit- und bedarfsgerechte Holzbereitstellung und die Nutzung der Holzeinschlagsplanung als Marketinginstrument. Ein großer Planungsvorrat schafft auch die Grundlage für die blockweise Ausführung der Betriebsarbeiten. Dadurch können der Organisationsaufwand verringert, die Kosten reduziert (Größendegression) und die Sortierung (größerer Mengenanfall) optimiert werden.